Verein Schulenergie Bowil                     Energie macht Schule

 

 

 

 

 

Beiträge aus der Realschule Bowil

Beitrag vom 05.11.2018

Mit Licht - Beznau II wegsparen 

Gelegentlich tauchen wir im Unterricht auch in entsprechende Themen ein. So haben wir im Rahmen einer Projektwoche mit Steckdosenmessgeräten «emu» den Verbrauch verschiedener Elektrogeräte ermittelt. Wussten Sie schon, dass fünf dieser Steckdosenmessgeräte «emu» auf der Gemeindeverwaltung gratis ausgelehnt werden können um zum Beispiel den Stromverbrauch einer alten Tiefkühltruhe zu ermitteln? 

Wir wissen auch aus Berechnung und Messung in welchem Zeithorizont eine neue Beleuchtung der Turnhalle Bowil amortisiert und dadurch der Stromverbrauch reduziert und Finanzen gespart werden könnten.

In den Morgennachrichtensendung von 21.9.2018 haben wir spannende Informationen zu diesem Thema Licht vernommen. Eine Zusammenfassung empfehlen wir ihrer Aufmerksamkeit:

Wenn man morgens ins Auto steigt, wird man wahrscheinlich den Motor starten und einen Griff zum Lichtschalter machen oder jetzt, wo die Tage kürzer werden, brennt das Licht immer mehr.

Licht ist für einen Achtel des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich. Die Schweizer Lichtgesellschaft (SLG) will das sofort ändern, dies hat sie sich auf die Fahne geschrieben.

Bis ins Jahr 2025 will die Lichtbranche den ganzen Stromverbrauch für die Beleuchtung um die Hälfte reduzieren, da die alten Leuchtmittel zu viel Strom verbrauchen. 3.5 Terawattstunden könnten pro Jahr dadurch an Strom eingespart werden. 3.5 Terawattstunden entsprechen der Jahresleistung des Kernkraftwerkes Beznau II.

12 verschiedene Unternehmen wie zum Beispiel Minergie (Geschäftsleiter Andreas Meyer Primavesi) oder IKEA haben sich für die Initiative der SLG und deren Ziele verpflichtet.

Trotz dieses ambitionierten Ziels ist Andreas Meyer Primavesi überzeugt, dass der Staat nicht nachhelfen muss. Im Gegenteil: Neue oder strengere gesetzliche Vorschriften könnten sich kontraproduktiv auf dieses Sparvorhaben auswirken.

Diese Sendung kann unter https://www.srf.ch/news/schweiz/dank-led-laesst-sich-beznau-ii-wegsparen angehört werden

Wir alle sind aufgerufen, Energie zu sparen!

 Die 9. Klasse der Realschule Bowil

  

Beitrag vom 03.10.2017

 Erneuerbare Energie

 

Als erneuerbare Energien werden Energiequellen bezeichnet, die niemals zu Ende gebraucht werden können.

 Als erneuerbare Energie werden Wasserkraft, Windenergie, Photovoltaik und Biogas bezeichnet.

Erneuerbare Energien sind nach menschlichen Massstäben unerschöpflich. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien fallen keine Brennstoffkosten an. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz. Der erste Vorteil von erneuerbaren Energien wird deutlich, wenn sie die Katastrophen der letzten Jahre betrachten. Kernkraftwerkunglücke und die radioaktive Strahlung, Ölkatastrophen und Verseuchung der Meere, Kohlenverbrennung und der Anstieg des weltweiten CO2 Wertes mit dem Treibhauseffekt. Hier wird zunächst deutlich, dass bei Windkraft oder Solaranlagen keine Katastrophen in diesem Sinne zustande kommen können. Es gibt aber auch einen hohen Investitionsaufwand, eventuelle Geruchsbelästigungen und wahrscheinlich ökologische Probleme.

Daher komme ich zum Entscheid, dass Ökostrom besser für die Umwelt ist als der normale Strom.

 

 

Energieeffizient

 

Die Energieeffizienz ist sehr wichtig, weil dadurch sehr viel Strom gespart werden kann. Dies beginnt schon beim Bau eines Hauses. Das wichtigste ist eine gute Isolation. Dadurch wird Energie gespart bei der Heizung. Das heisst es gibt eine hohe Energieeffizienz. Natürlich kann im ganzen Haus Energie gespart werden und auch bei jedem Gerät. Wie viel Energie, das jedes einzelne Gerät verbraucht, ist auf der Energieetikette sichtbar.

 

Der neue Coop in Langnau ist zu 100% energieeffizient und gewann dafür einen Preis. Zwar verbraucht es gleich viel Energie wie das alte, ist aber etwa 4 Mal so gross. Dadurch wird enorm viel Energie gespart!

 

 

 

Wasserkraft

 

Die Wasserkraft ist die wichtigste erneuerbare Energiequelle der Schweiz.

 

Ein Kraftwerk funktioniert über eine Stauanlage. Dort werden grosse Mengen Wasser zurückgehalten. Fliesst das hinunter wird Energie an Wasserräder oder Turbinen weitergegeben und versetzt diese in Drehung. Diese Drehenergie erzeugt über einen angeschlossenen Generator den Strom.

 

Die Vorteile sind ganz klar, dass keine Treibhausgase entstehen und dass Müll, der sich im Wasser befindet, durch den Rechen des Kraftwerkes aufgefangen und dann entsorgt wird.

 

Nachteile sind, dass durch den Bau das natürliche Gleichgewicht des Flusses verändert wird und Fische durch die Turbinen sterben. Und es besteht immer die Gefahr, dass der Damm bricht oder Versandungen auftreten, wodurch er an Staukapazität verliert.

 

 

 

Wasserkraftwerke

 

In der Schweiz gibt es  sehr viele und grosse Wasserkraftwerke. Es gibt zwei Arten von Wasserkraftwerken: das Stauseekraftwerk  und das Flusskraftwerk. Das Wasser treibt eine Turbine an und die Turbine den Generator, welcher die ganze Kraft dann in Strom verarbeitet. Beim Stausee kann man immer bei Bedarf  Wasser fliessen lassen, denn es hat meisten vorhandenes Wasser. Im Winter kann man das Stauseekraftwerk nicht gut gebrauchen, denn das Wasser kann gefrieren. Bei dem Flusskraftwerk ist es so, dass man nicht bestimmen kann, wie viel Wasser fliessen soll. Bei den Wasserkraftwerken sind die Nachteile, dass es sehr grosse Bauwerke gibt und viel Platz weg nimmt und dass es Fische tötet die durch die Turbinen gelangen. Die Vorteile sind, dass keine Treibhausgase durch Wasserkraftwerke entstehen und dass Müll, der sich im Wasser befindet durch den Rechen des Kraftwerkes aufgefangen und dann entsorgt wird.

Staukraftwerk

 

 

 Flusskraftwerk

 


2000Watt-Gesellschaft


Bildergebnis für 2000-Watt-GesellschaftModell:


Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein energiepolitisches Modell, das im Rahmen des Programms Novatlantis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) entwickelt wurde. Gemäß dieser Vision sollte der Energiebedarf jedes Erdenbewohners einer durchschnittlichen Leistung von 2000 Watt auf Stufe Primärenergie entsprechen.

 

 

 


 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/82/2000-Watt-Gesellschaft_Primaerenergiebilanz_Schweiz_Stand_2015.jpg/800px-2000-Watt-Gesellschaft_Primaerenergiebilanz_Schweiz_Stand_2015.jpg


Schweiz:

Die Schweiz hat zurzeit einen Wert der stetigen Leistung von ca. 5000–6000 Watt pro Bewohner und Bewohnerinnen. Man muss bis in die 1950er Jahre zurückgehen, um einen Verbrauch von 2000 Watt festzustellen. Gemäß den Spezialisten der ETHZ ist es möglich, mittelfristig ohne Komforteinbußen auf diesen Wert zurückzukehren. Dies soll vor allem durch Erhöhung der Effizienz an Gebäuden, Geräten und Fahrzeugen geschehen, aber auch durch die Entwicklung neuer Technologien. Es sind jedoch auch Impulse aus der Politik notwendig, um eine solche Entwicklung einzuleiten.


 

 

 

 

 

In dieser Rubrik sorgen die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lehrpersonen der Realschule Bowil für die Inhalte.